Online
Portale haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Längst
übersteigt ein Portal die Grenze, lediglich als Firmenwebsite oder
Intranet zu fungieren. Die Studie, die die Experton Group in
Zusammenarbeit mit der Telefónica Online Services GmbH (TOS) kürzlich
durchgeführt hat, zeigt, dass Portaltechnologien längst auch für die
Umsetzung erfolgskritischer Geschäftsprozesse eingesetzt werden.
Der
folgende Artikel befasst sich mit der Frage, wie der Betrieb von
hochanspruchsvollen Online Portalen erfolgreich umgesetzt werden kann.
Um
High Performance Portale erfolgreich und sicher zu betreiben, sind
spezielle Skills sowie eine hoch-leistungsfähige IT- und
Netzwerkinfrastruktur unverzichtbar. Hinzu kommt, dass der gesamte
Prozess der Planung, Entwicklung und des Betriebs eng miteinander
verzahnt und abgestimmt sein sollte – und am besten aus einer Hand
erfolgt.
Denn
nur wenn sich neue Funktionen und Features problemlos während des
Produktbetriebes implementieren lassen, können geschäftskritische
Portale ihre Funktion langfristig erfüllen. Hier sind fein abgestimmte
Entwicklungs-, Test- und Staging-Prozesse sowie ein industrialisierter
IT-Betrieb von Nöten, um Online Portale nicht als singuläres Projekt,
sondern als Geschäftsprozess bzw. als eigenständiges Business zu
betreiben.
Hinsichtlich
der Kostenaufteilung zwischen Plan, Build und Run erwarten die
Entscheider keine wesentlichen Veränderungen. Zwar gaben die Befragten
zu Protokoll, dass sie zwar von einem steigenden Bedarf an
Rechenkapazität, Speicherplatz und Bandbreite ausgehen. Demgegenüber
antizipieren die Entscheider Kostensenkungen, die dem steigenden Bedarf entgegenstehen und diesen kostenseitig kompensieren.
Darüber
hinaus belegen die Studienergebnisse auch den Trend hin zur
Professionalisierung und Modernisierung des IT-Betriebs der Online
Portale. So betreiben zwar heute noch rund zwei Drittel (62%) der
Unternehmen ihre Online Portale in Eigenregie auf unternehmenseigenen
Infrastrukturen. Dieser Anteil geht nach den Planungen der Entscheider
zukünftig auf 51% zurück. Im Gegenzug steigt der Anteil der Modelle, in
denen externe IT-Service Provider den Betrieb übernehmen und
verantworten.
Innerhalb
der Stichprobe zeichnet sich der Trend hin zu „Managed“
Betriebsmodellen sowie Cloud Computing ab. So steigt der Anteil der
Unternehmen die ihre Portale auf Managed- und Public Cloud-Plattformen
betreiben wollen, während sich der Anteil des Bereichs Un-Managed
Hosting/Co-Location/Housing leicht rückläufig entwickelt. Dies erklärt
sich vor dem Hintergrund der steigenden Anforderungen an die
Infrastruktur und die zu beherrschende technologische Komplexität. Zudem
wird den Entscheidern zunehmend bewusst, dass die
Skalierungsanforderungen nur bei entsprechenden Investitionen in IT- und
Netzwerkinfrastruktur zu bewältigen sind. Diese Vorab-Investitionen in
neue Rechenzentren und erweiterte Admin- und Support-Teams wollen viele
Unternehmen nicht mehr leisten. Auch Lastspitzen lassen sich auf Basis
„begrenzter“ unternehmensinterner Ressourcen nicht immer abdecken. So
werden Cloud-Betriebsmodelle – im „Managed“ als auch „Public“-Modus –
immer wichtiger.
Weitere Informationen zur Studie und High Perfomance Portalen finden Sie
hier.






