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Wednesday, July 11, 2012
Monday, July 9, 2012
Friday, July 6, 2012
Thursday, July 5, 2012
Auswahl und Implementierung von Cloud Management Software – Die Königsdisziplin im Rahmen der Cloud-Planung
Um die Komplexität einer Cloud-Umgebung
beherrschbar zu machen und diese während der Betriebsphase optimal zu steuern
und auszulasten, bedarf es entsprechender Administrations- und
Verwaltungswerkzeuge. Diese hier als „Cloud Management“ bezeichneten Softwarelösungen,
übernehmen eine zentrale Schnittstellenfunktion zwischen Hardware-, Middleware-
und Softwarekomponenten und stellen einen wesentlichen Teil der Intelligenz
einer Cloud-Umgebung dar. Nur mit ihnen lassen sich die verschiedenen Hard- und
Softwarekomponenten effizient, sicher und benutzerfreundlich implementieren und
steuern. Dabei unterscheiden sich die am Markt befindlichen Lösungen
hinsichtlich Integrationstiefe, Administrationslogik, Funktionsvielfalt,
Schnittstellenmanagement, Nutzermanagement, Sicherheitskonzept und anderen
Kriterien.
Die folgende Bewertung konzentriert sich
ausschließlich auf Cloud Management-Lösungen, die als Software durch die Kunden
lizensiert und zur Steuerung individueller Cloud-Implementierungen auf Kunden-
oder Providerseite genutzt werden. Nicht im Fokus stehen die Management- und
Administrations-Dashboards, die als Service über das Internet angeboten werden
und sich hauptsächlich auf die Überwachung von Public Cloud-Instanzen beziehen,
wie z.B. webbasierte Admin-Services für Amazon AWS oder
Rackspace-Implementierungen.
Innerhalb der drei verschiedenen Bereiche des
Cloud Technologies-Stacks - Infrastruktur, Middleware und Management – weist
letztgenannter die höchste Dynamik und Innovationsgeschwindigkeit auf. So hat
sich die Mehrheit der Lösungen gegenüber dem letzten Jahr deutlich
weiterentwickelt. Dies gilt für den Funktionsumfang der Lösungen, deren
Integrationsmöglichkeiten in Technologien von Drittanbietern und vor allem für
die Gestaltung der Benutzeroberflächen. Der Wettbewerb zwischen einer Vielzahl
junger Softwarefirmen und den etablierten, globalen Technologielieferanten ist
voll entbrannt, zudem bildet sich eine Vielzahl unterschiedlicher Kooperationen
und Allianzen.
Wettbewerbsseitig haben die etablierten Akteure
deutlich die Nase vorn, können sie doch auf bestehende Kundenbeziehungen,
enorme Marketingbudgets sowie ein eingespieltes Vertriebs- und Channelsystem
zurückgreifen. Demgegenüber punkten die jungen Softwareunternehmen wie z.B.
Zimory, Eucalyptus oder Abiquo mit einer schnelleren Taktrate bei den Releases
und mit innovativen Features. Zudem können die jungen Softwareunternehmen im
Rahmen ihrer Produktentwicklung vollkommen unabhängig agieren und können sich
so voll an den Kundenanforderungen ausrichten, während einige der etablierten
Technologielieferanten auf konzerneigene Produkte, Standards und Strategien
Rücksicht nehmen müssen.
Experton hat zu diesem Thema für Anwender ein
Evaluierungs-Framework entwickelt, in dem über 110 Entscheidungskriterien zur
Auswahl und Bewertung von Cloud Management Software aufgelistet und gewichtet
sind. So können IT-Entscheider den Evaluierungsprozess ganzheitlich und auf die
unternehmensindividuelle Situation abgestimmt umsetzen. Zentrale Anforderungen
bzw. Kriterien finden Sie auszugsweise anbei:
·
Automatisiertes Provisioning von CPU, Storage und
Netzwerk-Ressourcen
·
Unterstützung multipler Hypervisor-Technologien (VMware
vSphere, KVM, Citrix XenServer, Microsoft Windows Server Hyper-V)
·
Self Service-Portal mit grafischer Benutzeroberfläche
·
Multi-mandantenfähige Architektur (Multi-Tenancy)
· Templates bzw. Template-Bibliothek für virtuelle
Images und Konfigurationen
· Virtual-to-Virtual Conversion (Umzug von Virtual
Images auf andere Hypervisors)
·
Standortübergreifendes Rechenzentrums- bzw.
Infrastrukturmanagement
·
Rollenbasiertes Benutzerkonzept
·
Workflow -Engine und Policy Management
·
Anpassung und Verwaltung verschiedener SLAs / SLA-Klassen
·
Pricing und Billing Engine
·
Reporting in Echtzeit und Dashboard
·
Hybrid Cloud-Ansatz (Einbindung Ressourcen von Public
Cloud Providern möglich)
·
Mehrsprachigkeit
· Sicherheitsfeatures auf Enterprise-Niveau
Gemessen an diesen Kriterien haben die für den
deutschen Markt relevanten Anbieter im Rahmen des „Cloud Vendor Benchmark 2012“
folgendermaßen abgeschnitten:
Wednesday, July 4, 2012
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