Tuesday, April 26, 2011

Informationspolitik für Anfänger - Der Ausfall von Amazon AWS


Der Tag musste ja einmal kommen. Letztes Wochenende gab es bei Amazon AWS einen großen Ausfall der Systeme, der über viele Stunden anhielt. Betroffen war eine der beiden sogenannten „Availability Zones“ in den USA, um genau zu sein die Services „EC2“ und „EBS“. Es war der wohl schwerste Störfall in der Geschichte des Cloud Computings.

Skeptikern dieses Computing Modells hierzulande ist dieser Vorfall wohl Wasser auf den Mühlen. Allerdings ist die Aufregung vollkommen umsonst. Jeder weiß, dass so etwas passieren kann, beziehungsweise irgendwann sogar passieren muss. Das ist Routine in jedem Data Center, ob es nun Cloud Services liefert oder nicht. Die Anwender haben sich durch Back-Up Konzepte und Spiegelung der Daten abgesichert. Haben sie nicht? Gut, in dem Fall sind sie wenn man es vorsichtig formuliert als wenig vorausschauend zu bezeichnen.

Aber es gibt dann doch etwas über das man sich aufregen sollte: Die Informationspolitik von Amazon.

In einem der letzten Cloud-Blog Beiträge der Experton Group wurde über Parallelen zwischen Kernkraftwerken und Cloud-Rechenzentren „philosophiert“. Vertrauen als wichtigste Währung, Transparenz als Mittel der Wahl und so weiter. Und Amazon hält es nicht einmal für nötig einen kleinen Beitrag auf dem eigenen Blog zu stellen. Was ein Bärendienst ist, das ist ja bekannt.

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