Monday, August 30, 2010

BITKOM Entscheiderforum

Die wichtigsten Entwicklungstrends in Outsourcing und Cloud Computing stellt Dr. Carlo Velten, Senior Advisor der Experton Group im Rahmen seines Vortrages „Cloud Computing – ein strategischer Imperativ“ auf dem diesjährigen 8. Entscheiderforum Outsourcing des BITKOM vor.

WANN?                                   8.-9. September

WO?                                       KongressCenter im Kurhaus                                                             Bad Homburg v.d. Höhe
                                              Louisenstraße 58
                                              D - 61348 Bad Homburg v.d. Höhe


Vortrag Carlo Velten:     09.09.2010, 14:00 Uhr

IBM Roadshow 2010

                   


Alles dreht sich auf der diesjährigen IBM Cloud Roadshow 2010 natürlich um das Thema Cloud-Computing mit all seinen Facetten. Dr. Carlo Velten und Steve Janata, Senior Advisor der Experton Group AG geben in ihrem Vortrag „Cloud – Ein strategischer Imperativ für CIO’s“ unverzichtbare Tipps für eine gelungene Cloud Strategie.


Termine:

14. September 2010                   IBM Forum Berlin
                                                        Alt-Moabit 101 A
                                                        10559 Berlin


28. September 2010                   IBM Forum München
                                                        Hollerithstraße 1
                                                        81829 München


30. September 2010                   IBM Forum Ehningen
                                                        IBM-Allee 1
                                                        71139 Ehningen


06. Oktober 2010                       IBM Forum Düsseldorf
                                                        Karl-Arnold-Platz 1a
                                                        40474 Düsseldorf

Citrix Executive Circle


Desktop-as-a-Service – Kommt der Enterprise-Desktop künftig aus der Cloud?

Citrix und die Experton Group setzen auch 2010 die erfolgreiche Veranstaltungsreihe Citrix Executive Circle fort – in diesem Jahr steht dabei das Schwerpunktthema „Desktop-as-a-Service“ im Mittelpunkt.

Die Enterprise IT befindet sich im Umbruch: Nach Schätzungen von Analysten werden diese im Jahr 2014 bereits über 70% aller Enterprise-Clients ausmachen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, müssen Unternehmen in der Lage sein, Benutzer-Desktops und Applikationen flexibler bereitzustellen. Cloud Computing-Ansätze wie „Desktop-as-a-Service“ rücken daher immer stärker in den Fokus der IT-Verantwortlichen.

Beim Citrix Executive Circle 2010 werden wir die Desktop-Bereitstellung über die Cloud näher beleuchten: Welche Technologien stehen hier zur Verfügung? Was bedeutet das für IT-Sicherheit und Compliance-Vorschriften? Diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen in kleiner Runde diskutieren.

Der Citrix Executive Circle ist eine exklusive Veranstaltungsreihe, die die Experton Group in Kooperation mit Citrix durchführt. Dr. Carlo Velten, Senior Advisor der Experton Group, wird zum Thema Cloud Computing sprechen und dabei auf den aktuellen Stand der Nutzung aus Anwendersicht eingehen. Axel Daiber, CIO von ND SatCom, zeigt in seinem Vortrag anhand von konkreten Szenarien, wie sich die geografische Reichweite von Cloud-Lösungen mit High Speed-Kommunikationstechnologien erweitern lässt.

08.09.2010 Frankfurt am Main, Restaurant Villa Merton




14.09.2010 Essen, Restaurant Vincent & Paul




21.09.2010 Hamburg, CARLS an der Elbphilharmonie




22.09.2010 München, Bayerischer Hof                        

Friday, August 27, 2010

Schlechte IBM Zahlen in Deutschland – was soll die Panikmache??

Ein Kommentar von Steve Janata und Andreas Zilch.

Die Financial Times Deutschland berichtete in seiner heutigen Ausgabe von schwachen Zahlen der IBM Deutschland und einer „vergifteten Atmosphäre“ zum US-Mutterkonzern. Steckt da wirklich mehr dahinter, oder ist das Ganze nur aufgebauscht?

Dass US-Mütter bekanntermaßen dazu neigen eher schnell und heftig auf nicht erreichte Ziele reagieren ist ja hinlänglich bekannt. Daraus gleich auf eine vergiftete Atmosphäre zu schließen erscheint allerdings abwegig. Auch die Bemerkung von IBM Geschäftsführer Jetter „Nur, wenn jeder von uns jetzt seinen persönlichen Beitrag leistet, können wir die gesetzten Prioritäten umsetzen" als Aussage über unzureichende Leistung der Mitarbeiter zu interpretieren, erscheint als angestrengter Versuch, Brisanz in das Thema zu bringen.

Aber jetzt zum Inhaltlichen:
Zunächst muss man feststellen, dass IBM im letzten Jahr 2009 – mitten in der Krise – ein relativ gutes Jahr in Deutschland hatte. Begründet ist dies mit der Orientierung der Anwender an den „grossen, sicheren“ IT-Anbietern und auch mit der Schwächephase des Haupt-Wettbewerbers HP/EDS. Dies hat sich in 2010 beides relativiert.
Hinzu kommt, dass IBM in einigen Bereichen (Unix-, x86-Server) die Technologieführerschaft nutzt, um auch Premium-Preise zu erzielen. Gut für die Marge, aber sicher nicht fürs Umsatzwachstum.

Auch ihre globalen Initiativen wie zum Beispiel „Smarter Cities“ sind, insbesondere in Deutschland, aufgrund der föderalen Strukturen und Kleinteiligkeit der Verwaltungsebenen nur schwer mit der in USA geplanten Geschwindigkeit umzusetzen.
Was IBM in 2009 gut durch die Krise gebracht hat, nämlich langfristiges Geschäft mit hohen Projektvolumina ist jetzt der Grund dafür, warum man nicht im gleichen Maße vom Aufschwung profitiert wie die Wettbewerber.

Es gibt also durchaus Gründe warum die ambitionierten Ziele der der US-Mutter in Deutschland nicht erreicht wurden, und das Management hat sicherlich Einiges zu tun. Grund zur Panik gibt es aktuell allerdings nicht.

Gegenüber vielen Unternehmen der Medienbranche verfügt IBM immerhin über ein nachhaltiges Geschäftsmodell und hat sich auf den Wandel im Cloud-Zeitalter bereits eingestellt.

Von der Virtualisierung in die Cloud. Teil 2

Von Der Virtualisierung in Die Cloud. Teil 2

Thursday, August 26, 2010

Telefonieren in der Cloud

Telefonieren in der Cloud –
Wie Google sich gegen die etablierten Telekommunikationsunternehmen in Stellung bringt



Telefonieren in der Cloud - der Internetriese Google erweitert seine Webdienste nun auch in Richtung Internettelefonie. Während in vergangenen Jahren die Telefonie nur von Internetanschluss zu Internetanschluss via GoogleMail möglich war, können nun auch Telefonate vom Internet aufs Festnetz oder Handy realisiert werden.
Zugegeben, ganz neu ist dieses Konzept nicht, Skype bietet bereits seit einigen Jahren eine ähnliche Lösung an. Der Vorteil von Google ist jedoch die Kombination des neuen VoIP-Dienstes mit den bereits existierenden Web-basierten Services GoogleApps, GoogleDocs, GoogleMail, etc. Nun kann man von einer Plattform, mit nur einer Anmeldung, auf alle diese Dienste zugreifen. Dies macht die Internet-Telefonie von Google auch für Business-Anwender attraktiv, welche bisher mangels Multifunktionalität nur zögernd auf die Internettelefonie von Skype umgestellt haben.
Für den Konkurrenten Skype, der mit 560 Millionen Nutzern marktführende Cloud-Telefonieanbieter (VoIP), kommt diese neue Google Funktion zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Gerade von der Muttergesellschaft Ebay gekauft, strebt der neue Eigentümer, die Investmentgesellschaft Silver Lake, jetzt den Börsengang für Skype an. Die benötigten Unterlagen sind bereits an die US-Börsenaufsicht SEC eingereicht worden, die Konditionen wie zum Beispiel der Ausgabepreis der Aktien stehen jedoch noch nicht fest. Fraglich ist, ob mit der Konkurrenzsituation mit Google die angestrebten 100 Millionen US Dollar über die Veräußerung von Konzernaktien erlöst werden können.
Noch unklar ist die Einführung des Dienstes auch für den europäischen, bzw. deutschen Markt. Obwohl die Call-Phone-Funktion in einigen Google-Mail Postfächern in Deutschland angezeigt wird, ist der Dienst vorerst nur in den USA und Canada freigeschaltet. Testweise ist dort die Videotelefonie innerhalb der beiden Länder bis Ende 2010 kostenfrei und lässt die ansässigen Telekommunikationsunternehmen schwitzen. Sicher ist jedoch: Falls sich diese Funktion über den Globus ausbreiten sollte, wird nicht nur der direkte Konkurrent Skype den Druck des Internetriesen zu spüren bekommen, sondern auch deutsche Telekommunikationsanbieter. „Die Kombination aus guter Usability, aggressiven Preisen und einer Nutzerbasis, die mehrere Milliarden User umfasst macht Google auch im Markt für Telekommunikation zu einer ernsthaften Gefahr für etablierte Anbieter“, kommentiert Dr. Carlo Velten, Senior Advisor der Experton Group.
Selbst im Markt der Geschäftskunden (B2B) hat der neue Dienst in Zukunft großes Wachstumspotential, sofern Google mit seinen Software-as-a-Service Angeboten (GoogleApps) bei großen Anwendern Erfolg hat. Durch den Dreiklang aus GoogleApps, dem mobilen Betriebssystem „Android“ und den Telefon- und Videokonferenz-Services macht Google auch dem Marktführer Microsoft bei den integrierten Collaboration-Lösungen für Mittelständler und Großunternehmen Konkurrenz.
Ob die privaten Nutzer vor dem Hintergrund der heutigen Datenschutzdebatte und stark gesunkener Telefonpreise massenhaft zu Google-phone wechseln, bleibt abzuwarten. Speziell die Möglichkeit die Telefonverbindungen und Inhalte zu Werbezwecken zu analysieren ist vielen Nutzern suspekt.
Nach Ansicht der Experton Group ist Googles Vorstoß als Frontalangriff auf die etablierten Telekommunikationsunternehmen zu verstehen, die ihre Rolle in der neuen „Cloud-Welt“ noch nicht gefunden haben. Senior Advisor Steve Janata konstatiert: „Auch wenn Google mit diesem Dienst auf absehbare Zeit noch keine signifikanten Umsätze generieren wird, so ist klar, dass sich die Wettbewerbslandschaft im ICT-Markt mit Eintritt von Google nachhaltig ändern wird.“

Thursday, August 12, 2010

Server-Virtualisierung ist in aller Munde, aber was kosten die unterschiedlichen Hypervisors?

Trotz häufig kostenloser Hypervisors kommen nicht unerhebliche Kosten auf Unternehmen zu, die Server-Virtualisierung einsetzen möchten. Aufgrund der unterschiedlichen Lizenzmodelle und Maintenance-Kosten ist ein direkter Vergleich der Gesamtkosten oft schwierig. Experton Group hat auf Basis von konkreten Kundendaten eine entsprechende Übersicht für mittelständische Unternehmen entwickelt.

Green IT ist aus den Marketing Abteilungen der großen IT-Anbieter wieder weitestgehend verschwunden – in den IT-Abteilungen hingegen wird kräftig daran gearbeitet. Ein wesentliches Element dabei ist die Server-Virtualisierung. Immer wieder haben IT-Entscheider und Einkäufer jedoch das Problem, dass durch unterschiedliche Lizenzmodelle die Kosten für Hypervisors (das Herzstück einer virtuellen Server-Umgebung) nur schwer vergleichbar sind. Experton Group hat auf Basis von Kundendaten einen Vergleich der Lizenz- und Maintenance-Kosten bei mittelständischen Unternehmen erstellt (vgl. Abb. 1).


Dabei zeigt sich, dass VMware die höchsten Kosten verursacht – allerdings auch die meisten Features bietet. Meist etwas günstiger ist Citrix, wobei sich je nach Verhandlungsgeschick und konkretem Fall gewisse Überschneidungen zu VMware zeigen, so dass im Einzelfall Citrix auch teurer als VMware sein kann. Mit etwas Abstand folgen Microsoft und RedHat, ebenfalls mit einer leichten Überschneidung. Anzumerken ist, dass VMware die Preise für KMUs zum 13. Juli leicht gesenkt hat.

„Interessant ist, dass die Kostenbandbreiten doch relativ groß sind, so dass Kunden nach der Hypervisor-Auswahl (Feature/Function, Erfahrungen, Schulungsbedarf, etc.) sich auf intensive Preisverhandlungen einrichten sollten – ein Aufwand, der sich auf jeden Fall rechnen kann“, resümiert Wolfgang Schwab, Program Manager Efficient Infrastructure der Experton Group.